Wer bezahlt die Notarkosten beim Immobilienkauf im Tessin? Und wie hoch sind die Notarkosten im Tessin?

Beitrag von Claude Meury
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Wofür Sie einen Notar im Tessin brauchen

Der Dienst eines Notars wird während einem Vertragsabschluss auch im Kanton Tessin benötigt. Er sorgt für eine notarielle Beurkundung bei einem rechtskräftigem Kauf und Verkauf Ihrer Ferienimmobilie im Tessin. Zusätzlich stellt ein unabhängiger Vermittler oder Jurist sicher, dass ein Kaufvertrag immer im Interesse und zugunsten beider Vertragsparteien geschlossen wird. Ein Notar klärt beide Parteien über alle rechtlichen Konsequenzen des Kaufvertrages auf. Nach dem Vertragsabschluss verwaltet und überwacht der Notar alle Zahlungen. Der Notar ist zuständig für eine anschliessende Eintragung im Grundbuch. Auch die Beurkundung sowie die Einholung einer behördlichen Genehmigung zur Nutzung als Zweitwohnsitz (Ferienhaus oder Ferienwohnung) und die Ablösung einer alten Grundschuld (Schuldbriefe) fällt in die Zuständigkeit eines Notars.

Notarkosten Tessin im Vergleich zur Deutschschweiz

Wenn eine Immobilie verkauft wird, dann müssen die Notargebühren und die Kosten für das Grundbuchamt im Tessin von etwa 2,2% des Kaufpreises als Kauf- Nebenkosten mit einkalkuliert werden. Das Honorar des Notars ist in dieser Summe bereits enthalten. Die Aufgaben des Notars umfassen eine entsprechende Eintragung im Grundbuch und die ständige Begleitung des Käufers, um ein hohes Mass an Sicherheit zu bieten. Anders als in der Deutschschweiz werden im Tessin die Kaufnebenkosten bei Immobilien komplett vom Käufer bezahlt, eine Trennung oder Halbierung der Kaufnebenkosten wie in der Deutschschweiz ist im Kanton Tessin nicht vorgesehen. Die Notarkosten hängen vor allem vom Kaufpreis der Ferienimmobilie ab. Gleichzeitig muss beachtet werden, dass die Gebühren eines Notars mehrwertsteuerpflichtig sind. Die Eintragung von Wohnrechten und Wegerechten, sowie die Löschung von Belastungen und die Abrechnung der Grundstückgewinnsteuer fallen in den Aufgabenbereich eines Notars.

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Wer zahlt beim Kauf einer Immobilie die Notarkosten im Tessin?

Im Kanton Tessin werden die Kaufnebenkosten sowie die Notarkosten zu 100% vom Käufer bezahlt. Dem Verkäufer wird nur ein geringer Teil an Kosten in Rechnung gestellt, wie zum Beispiel für die Löschung der Rechte von Dritten. Obwohl im Tessin der Käufer die Kaufnebenkosten bezahlt haften beide Parteien gleichermassen für die Begleichung der anfallenden Notargebühr. Laut Schweizer Gesetz, sind beide Parteien Schuldner der Kosten. Dadurch muss eventuell der Verkäufer für die Notarkosten einspringen, wenn der Käufer sich nicht zahlungswillig zeigt. In der Praxis ist dies jedoch so gut wie nie der Fall da die Kosten des Notars durch den Kaufpreis abgesichert sind, und dieser wiederum durch die Bankgarantie des Käufers.

Wie funktioniert eine notarielle Beurkundung im Tessin?

In der Regel wird für eine notarielle Beurkundung im Tessin ein Termin vereinbart. Zu diesem Termin müssen der Notar und beide Parteien, Käufer und Verkäufer anwesend, oder durch eine notariell beglaubigte Vollmacht vertreten sein. Der Notar hat hierbei eine unparteiische Rolle des Vermittlers. Er hat dafür zu sorgen, dass das Wohl des Verkäufers und Käufers gleichzeitig gewahrt wird. Der Notar liest den Kaufvertrag laut und deutlich vor, dies muss im Tessin in italienischer Sprache gemacht werden. Er erläutert dabei alle rechtlichen Bedingungen des Vertrages. Sofern gewünscht können beide Parteien im Vorfeld Ergänzungen oder Vorschläge anhand eines Kaufvertrag-Entwurfes vorbringen. Die Aufgabe des Notars ist es auch, genau zu beurteilen, ob die gewünschten Änderungen des Vertrages möglich und rechtlich sind. Es ist ratsam, dass bei dem Treffen alle offenen Fragen geklärt werden. Wenn sich beide Parteien geeinigt haben, wird der Vertrag unterzeichnet und durch den Notar besiegelt. Am Ende sorgt der Natur auch dafür, dass der Kauf ordnungsgemäss im Grundbuch des Kanton Tessin vorgemerkt wird. Erst nach dieser Arbeit kann der Notar dem Käufer die angefallenen Notargebühren berechnen.

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Was muss bei einer notariellen Beurkundung im Tessin beachtet werden?

Ein Notar ist ein Fachmann, der bei einem Vertragsabschluss für die Klärung von Fragen zuständig ist. Er klärt, ob die gewünschte Änderung juristisch möglich ist und wie sie am besten in einen Vertrag mit eingebunden werden kann. Es sollte bei einer notariellen Beurkundung im Tessin immer darauf geachtet werden, dass der Notar diese Aufgabe ausreichend erfüllt und auch der deutschen Sprache mächtig ist. Wenn noch Fragen offen bleiben, dann müssen diese auf jeden Fall vor dem Abschluss des Vertrages geklärt werden. Es ist auch empfehlenswert, dass Sie sich bereits im Vorfeld mit den anfallenden Notargebühren beschäftigen. Somit können Sie ausschliessen, dass es am Ende zu einer unvorhersehbaren Überraschung kommt. Wenn die Kosten am Ende der Zusammenarbeit und der Beratung höher werden, wie am Anfang gedacht, dann sollten Sie sich als Mandant alle Kosten genau aufschlüsseln lassen.

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